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Ich wollte nicht, dass meine Eltern enttäuscht von mir sind.

Ich bin Studentin und habe zu meinen eigenen Eltern ein gutes, harmonisches Verhältnis. Als ich meine Schwangerschaft bemerkte, war ich überrascht und es war mir peinlich, besonders gegenüber meinen Eltern, die mich immer sehr behütet haben. Um mich brauchten sie sich nie Gedanken machen – und nun war ich so jung schwanger, und dass auch noch ohne Partner.

Ich habe die Schwangerschaft mit einiger Mühe geheim gehalten, niemand wusste davon. Zur Entbindung bin ich allein ins Krankenhaus gegangen. Sie sollte anonym stattfinden. Für mich stand fest, dass ich das Kind nicht behalten würde. Ich wollte nicht, dass meine Eltern enttäuscht von mir sind.

Die Hebammen im Krankenhaus waren sehr verständnisvoll und haben mich unterstützt. Sie haben mir von der Möglichkeit einer vertraulichen Geburt erzählt. Am Tag nach der Entbindung bin ich dann zusammen mit einer der Hebammen zu einem Beratungsgespräch gegangen. Während des Gesprächs wurde mir bewusst, dass ich mehr an dem Kind hänge als gedacht. Die ersten Stunden mit dem Kind hatten mich sehr berührt und ich begann an meiner Entscheidung zu zweifeln. Im Laufe der Beratung habe ich mich dazu entschieden meine Eltern einzuweihen. 

Meine Eltern haben die Situation viel besser aufgenommen als gedacht. Sie haben mich nicht zurückgewiesen. Ganz im Gegenteil: Heute wohne ich zusammen mit meinem Kind bei ihnen. Ich bin sehr froh, dass ich so gut von den Hebammen unterstützt wurde und die Beratung wahrgenommen habe. So habe ich heute das Gefühl die richtige Entscheidung getroffen zu haben.